Vorteile KfW-Energie-Effizienzhaus 55, 40 und 40plus

Wohnkomfort und Lebensqualität auf allerhöchstem Niveau

Für ein behagliches warmes und zugleich gesundes Raumklima darf die Luft nicht zu warm sein, starke Luftbewegungen sollten nicht stattfinden und die Wärme sollte hauptsächlich durch Strahlung zugeführt werden. Physikalische Aspekte spielen hier eine maßgebende Rolle. Durch absolute Luftdichtheit und einen hervorragenden Wärmeschutz der Gebäudehülle sorgen Decken, Wände und Böden für eine ausgeglichene Wärmestrahlung. Behagliche Wärme muss nicht durch höhere Raumlufttemperatur ausgeglichen werden. Die Luftumwälzung verringert sich deutlich und sorgt zusätzlich für eine äußerst geringe Staubbewegung. Die KfW-Anforderungen für ein Effizienzhaus 55, 40 oder 40plus sichern hier Wohnkomfort und Lebensqualität auf allerhöchstem Niveau!


Langfristige Wertsicherung

Der Finanzmarkt bietet heute nur noch sehr wenige, dauerhaft sichere, Investitions-Möglichkeiten. Eine Investition in eine Immobilie, oder gar in die eigenen vier Wände, gewinnt daher zunehmend an Attraktivität. Eine langfristige Wertsicherung ist fraglos Grundvoraussetzung für eine zukunftssichere Investition. Da liegt es doch Nahe, vor allem die energetischen Gegebenheiten eines Wohngebäudes, auf allerhöchstem technischem als auch bauphysikalischem Niveau umzusetzen, um der Zukunft einen beachtlichen Schritt voraus zu sein.


Schutz der Umwelt und Natur

Für die Erzeugung von Wärme oder Strom sind je nach Energieträger Verbrennungsvorgängen notwendig. Hierbei werden verschiedene Gase und Abfallprodukte freigesetzt. Zu den schädlichen Emissionen und Abfallprodukten gehören Treibhausgase (z.B. Methan, CO2), Feinstaub und Stickstoff (NOX). Fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Erdgas sind zudem nicht erneuerbar und somit nur noch begrenzt verfügbar. Durch den extrem reduzierten Energiebedarf, bei der Umsetzung eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40plus, wird Umwelt und Natur nachhaltig geschützt.


Verbesserung des Schallschutzes und sommerlichen Wärmeschutz

Durch die wesentlich höheren energetischen Vorgaben in Zusammenhang mit der Gebäudehülle, wie z.B. Dachflächen, Außenwände, Kellerdecken oder Fenster, können auch Überlegungen des Schallschutzes und sommerlichen Wärmeschutzes einbezogen werden. Bei Verwendung entsprechender Materialien sind diese häufig ohne größeren Kostenaufwand umsetzbar.


KfW-Fördermittel nutzen

Der Förderbonus von der KfW lohnt sich seit 1.April 2016 mehr denn je. Die Förderkredite der Top-Effizienzhäuser, rechnen sich nicht nur durch die günstigen, vom Staat verbilligten Zinssätze sondern auch durch den zusätzlichen Tilgungszuschuss. Neuerdings kann ein erhöhter Kreditbetrag von 100.000,- € je Wohneinheit genutzt werden und die KfW erlässt einen Teil des Kreditbetrages von vorn herein, durch Zuschüsse von 5.000,- / 10.000,- oder 15.000,- €uro. Wird die komplette Planung von einem Energie-Effizienz-Experten durchgeführt, wird dessen Honorar mit 4.000,- Euro bezuschusst.


Energiesparen bis zu 60% gegenüber Neubau nach EnEV

Höhere Energiekosten werden hauptsächlich durch Wärmekosten verursacht. Der Heizenergiebedarf ist damit die bedeutendste Stellschraube, um die Energiekosten langfristig zu senken. Hinter dem KfW-Effizienzhaus 55 oder 40 verbirgt sich im Grund eine prozentuale Energieeinsparung, gegenüber einem Neubau, welcher baugleich nach der aktuell geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) gebaut würde. Der errechnete Energiebedarf, eines baugleichen Referenz-Neubaus nach EnEV, wird dann mit 100% bewertet. Durch die erhöhten energetischen Vorgaben eines KfW-Effizienzhauses 55 reduziert sich der Primäre-Energieverbrauch um 45% und bei einem KfW-Effizienzhaus 40 sogar um 60%. Beim Effizienzhaus 40plus wird zusätzlich die Erzeugung und Nutzung von Eigenstrom mit einbezogen. Somit werden zusätzlich Kosten für Strom-Energie eingespart.